wunderliches wort

wunderliches wort: die zeit vertreiben!
sie zu halten, wäre das probelm.
denn, wen ängstigts nicht: wo ist ein bleiben,
wo ein endlich sein in alledem? -

sieh, der tag verlangsamt sich, entgegen
jenem raum, der ihn nach abend nimmt:
aufstehn wurde stehn, und stehn wird legen,
und das willig liegende verschwimmt -

berge ruhn, von sternen überprächtigt; -
aber auch in ihnen flimmert zeit.
ach, in meinem wilden herzen nächtigt
obdachlos die unvergänglichkeit.